{"id":223,"date":"2014-06-16T01:26:44","date_gmt":"2014-06-15T23:26:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/?page_id=223"},"modified":"2014-07-09T02:34:11","modified_gmt":"2014-07-09T00:34:11","slug":"veste","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/veste\/","title":{"rendered":"Veste"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">Das Gef\u00e4ngnis, in dem <a href=\"http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/trinke-preetzen\/\">Trinke Preetzen<\/a> die ersten Tage ihrer Haft verbringen muss, befindet sich in <a href=\"http:\/\/http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/kiel-im-jahr-1676\/\">Kiel<\/a> in einem Geb\u00e4ude, das \u2013 von der Vorderseite betrachtet \u2013 rechts an das Rathaus anschlie\u00dft: die sogenannte die \u201eVeste\u201c. Es handelt sich um ein zweist\u00f6ckiges zweigiebliges Fachwerkgeb\u00e4ude. Hier sitzt auch das Niedergericht.Rathaus und Veste stehen 1676 auf dem Kieler Marktplatz, dem heutigen \u201eAlten Markt\u201c. Steinerne Wappentafeln erinnern an den ehemaligen Standort.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-743\" src=\"http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/04_hist_18_Veste-von-Ansicht-Rosenstra\u00dfe-in-Alt-Kiel-S-441.jpg\" alt=\"04_hist_18_Veste von Ansicht Rosenstra\u00dfe in Alt-Kiel S 441\" width=\"600\" height=\"370\" srcset=\"http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/04_hist_18_Veste-von-Ansicht-Rosenstra\u00dfe-in-Alt-Kiel-S-441.jpg 600w, http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/04_hist_18_Veste-von-Ansicht-Rosenstra\u00dfe-in-Alt-Kiel-S-441-300x185.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><br \/>\n<em>Die alte Veste von der Rosenstra\u00dfe aus. Nach einer Zeichnung von Carl Rahn. \u00a9 Gesellschaft f\u00fcr Kieler Stadtgeschichte.<\/em><\/p>\n<p>Der Historiker Friedrich Volbehr lieferte 1881 eine Beschreibung der Veste, nachdem sie 1877 abgerissen worden war.<br \/>\n\u201eAbgetrennt von dem Gerichtszimmer befand sich nach der Marktseite ein 2 m langes und 2 m breites Gef\u00e4ngni\u00df mit einem 15 cm breiten St\u00fcck eines Fensters. Nach der Rosenstra\u00dfe hin langen 4 Gef\u00e4ngnisse: eins derselben bildete ein zweifenstriges Zimmer mit einem Ofen, w\u00e4hrend die drei andern die volksth\u00fcmliche Bezeichnung \u201eLoch\u201c v\u00f6llig verdienten. Zwei derselben hatten eine Ausdehnung von 1 1\/2 und 2 m und eine, hoch angebrachte, fensterartige Licht\u00f6ffnung von nur 16 cm Weite, das dritte war etwas gr\u00f6\u00dfer, 2 1\/4 und 3 m, und hatte zwei der beschriebenen Licht\u00f6ffnungen. (&#8230;) Zwei \u00e4hnliche L\u00f6cher, wie unten, 2 1\/2 und 3 m gro\u00df, mit einer dicht unter der Decke angebrachten Licht\u00f6ffnung von 40 cm Weite, lagen nach hinten. Die Vergitterung der Fenster bestand in Eisenstangen von theilweise 3 cm Dicke. Die Th\u00fcren waren aus 6-7 cm dicken Bohlen verfertigt und mit gro\u00dfen Kastenschl\u00f6ssern, au\u00dferdem mit starken Krampen f\u00fcr je drei Vorh\u00e4ngeschl\u00f6sser versehen. (&#8230;)&#8220;<br \/>\n(Aus: Friedrich Volbehr: Beitr\u00e4ge zur Topographie der Stadt Kiel in den letzten drei Jahrhunderten, Mitteilungen der Gesellschaft f\u00fcr Kieler Stadtgeschichte.)<br \/>\nDieses Gef\u00e4ngnis dient 1676 nicht zur endg\u00fcltigen Verwahrung der inhaftierten Trinke Preetzen. Als sich der Hexereivorwurf erh\u00e4rtet, wird sie \u201ezu mehrerer Versicherung\u201c in ein st\u00e4rker gesichertes Verlies gebracht: in die <a href=\"http:\/\/www.einmetjennahmenspreetzen.de\/wordpress\/trinke-preetzen\/\">B\u00fcttelei<\/a> im Hassturm.\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gef\u00e4ngnis, in dem Trinke Preetzen die ersten Tage ihrer Haft verbringen muss, befindet sich in Kiel in einem Geb\u00e4ude, das \u2013 von der Vorderseite betrachtet \u2013 rechts an das Rathaus anschlie\u00dft: die sogenannte die \u201eVeste\u201c. Es handelt sich um ein zweist\u00f6ckiges zweigiebliges Fachwerkgeb\u00e4ude. 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